Ragdollcats - forever

Cattery von der Bismarckquelle

... unsere Herzensangelegenheit

 

bevor Sie eines unserer Kitten anschauen, möchte ich Sie inständig bitten, sich die Geschichte von Lea ganz durchzulesen. Lea ist zwar ein kleiner Hund, aber ebenso könnte sie auch ein Kätzchen sein.

Wenn Sie sich nach sorgfältiger Überlegung, entschieden haben eine Rassekatze - die Ragdoll zu kaufen,

dann sollten Sie darauf achten, dass die Elterntiere einem Zuchtverein anerkannt und zur Zucht zugelassen sind und bestenfalls einen Stammbaum besitzen und unbedingt auf die rassetypischen Erbkrankheiten sprich, HCM, PKD, FIV & FELV negativ getestet sind.

Zudem sollte natürlich auch die Blutgruppe bestimmt sein wegen der Blutgruppenunverträglichkeit.

So haben Sie die bestmögliche Gewissheit, ein vitales und kerngesundes Kitten zu erhalten.

 

Leider tummeln sich unzählige " Schwarzzüchter " auf diversen Portalen, die mit ihrer Katze, " einfach mal so" mehrere Würfe machen, ohne vorab die Elterntiere auf die notwendigen und teuren Tests, was die Erbkrankheiten betrifft, testen zu lassen. Geschweige denn, das die " Schwarzzüchter ", in der Regel überhaupt kein Fachwissen aufweisen können, was die Genetik, Blutgruppenunverträglichkeit und die Erbkrankheiten angeht.

 

Sehr oft werden diese Kätzinnen bei jeder Rolligkeit gedeckt und maßlos ausgebeutet.

Diesen Menschen geht es nur darum, auf den schnellsten und einfachsten Wege, viel Geld mit dem geringsten Aufwand und ohne Rücksicht auf das Muttertier und den Nachkommen zu verdienen. Sie betiteln seriöse Züchter als habsüchtig und sind es letztendlich selbst, weil ihnen das Wohl der Tiere völlig egal ist.

Denn wenn dem so wäre, würden sie nur mit nachweislich gesunden Tieren und in Maßen züchten und nicht unkontrolliert vermehren.

Ihre Kitten werden, wenn man etwas Glück hat, einmal geimpft abgegeben und leider viel zu früh, meistens schon mit 8. Wochen von der Mutter und seinen Geschwistern rigoros getrennt. Denn in diesem Alter steigen die Kosten der Kleinen rasant an. Mit anderen Worten sie verursachen viel Dreck, eine Menge Arbeit und die Futterkosten steigen immens an.

 

Also müssen sie schnell weg - genauso wie die kleine Lea!

 

Der Preis einer Rassekatze entsteht nicht nur durch den Stammbaum,

es fallen enorme Kosten für die vielen notwendigen Tests auf Erbkrankheiten,

Blutgruppenbestimmung, Anschaffung der Zuchttiere, die tierärztliche Betreuung,

die hochwertige und abwechslungsreiche Fütterung, das Entwurmen, die Impfungen,

das Gesundheitszeugnis und schließlich die liebevolle und umfangreiche Aufzucht der Kitten an.

 

Das sind nur einige Posten, die hier genannt werden, es würde den Rahmen sprengen alles aufzuführen,

denn der Preis eines gesunden, ragdolltypisch, wesenstarken und menschenbezogenen Kitten

mit Stammbaum ist kein " Schnäppchen " oder " Ramschware."

 

 

 

Unsere ganz große Bitte an Sie, egal bei wem Sie sich für eine Rassekatze entscheiden...

schauen Sie sich das Umfeld ( Sauberkeit, katzengerechte Haltung )

und den Umgang mit den Katzen und Kitten ganz genau an.

 

Herzlichen Dank, Ihre Familie Blohm

"Leas Geschichte"


Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel 
und nie spielte ein Mensch mit uns.


Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,
aber sie war oft krank und sehr dünn.


Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich meiner Mutter wegnahmen,
hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.


Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen
und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.


Arme Mama, es ging ihr so schlecht.


Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.


Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten ohnmächtig vor Angst.


Niemand kam, um uns zu trösten.


All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche, wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.


Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.


Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen.


Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.


Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.


Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.


Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben...
ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist.


Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.


Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! 
Jetzt wird alles gut.

 

Es sind sehr nette Leute,
die sich tatsächlich für mich entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.


Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen.           

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar.


Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.


Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt
nichts Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.

Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte es wäre o.k.

dann entspannte ich mich.


Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen,

             sie sahen ganz bestürzt aus.             

Ich hörte etwas von schweren Mängeln
und von Dysplasie E und von Herz zwei.

Er sprach von wilden Zuchten
und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.


Ich habe nichts von alledem begriffen,
aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg.

Außerdem kriege ich gleich Atemnot,
wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.

Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.


Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "man kann nichts machen".

Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht.


Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken.. nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? 
War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? 


Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!


Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken,
aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.

Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, 
ich fühle, wie sehr sie mich lieben.

Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.


Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.

Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,
ein kleiner Stich ...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.


So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.


Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware !


Lea ©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Witter

Mir flossen unzähligen Tränen über meine Wangen und ich verspürte unfassbaren Schmerz in meinem Herzen als ich die Geschichte von Lea las, ich hoffe, dass sie oft gelesen und weitergeben    wird.                                  **Britta Blohm, Ragdoll Hobbyzüchterin mit Leib und Seele ( 2018 )**                                                                                                           

 

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